Wer sind Ihre Gegner beim Texas Hold’em Poker

Poker hat auch etwas mit Psychologie zu tun. Im Poker stossen, wie im richtigen Leben, verschiedenen Menschentypen aufeinander. Dies zeigt sich auch durch deren unterschiedliche Spielweisen. Sie sollten Ihre Gegner bzw. Mitspieler versuchen zu beobachten und deren Eigenarten beim Spiel zu erkennen. Nun, da jeder seine Spielweise jederzeit ändern kann, gibt dieses natürlich noch keine Sicherheit, aber es hilft gut angewendet mehr, wie das eigene Blatt auf der Hand.

Ich werde nun ein paar Beispiele beschreiben, damit Sie ungefähr wissen, auf welche Dinge Sie zukünftig achten sollten. Und natürlich gibt es im Internet weniger Anhaltspunkte als bei den Mitspielern an einem echten Pokertisch.


Merkmale Spieler

Einen Pokerspieler, der nur wenige Hände spielt, sollten Sie mit Vorsicht geniessen, da er dann nur absolut gute Hole Cards spielt (10-A und Pairs z.B). Hier liegt die Vermutung nahe, dass er ein hohes Blatt hat, wenn er spielt. Passen Sie Ihr Spiel und Setzverhalten entsprechend an, wenn ein solcher Pokerspieler die selbe Runde mit Ihnen zusammen spielt.

Setzverhalten: Vor allem beim längeren Spiel mit den selben Personen, lassen viele ein Muster in Ihrem Setzverhalten erkennen. Manche Spieler neigen dazu, gute Hole Cards direkt vor dem Flop zu erhöhen bzw. stark zu erhöhen. Nun, durch eine solche Erhöhung wissen Sie dann schon, dass er vermutlich ein besseres Blatt hat. Ob Jemand nur starke Hände erhöht oder auch mal ein schwächeres Blatt, müssen Sie beobachten!

Andere Spieler hingegen lassen eher ein unmutiges Spiel erkennen. Sie erhöhen (raise) selbst kaum, gehen nur mit (call), selbst wenn Sie ein gutes Blatt haben.

Das Gegenteil ist der Spieler, der ständig den Einsatz erhöht (raised). Dies kann zum Einen einfach Unverständnis sein oder zum Anderen bei einem erfahrenen Spieler auch eine Strategie. Natürlich sind diese Spieler schwer umgänglich, aber Sie ermöglichen auch eine gute Beute. Hier muss man wissen, dass es natürlich strategisch von Vorteil ist, wenn weniger Spieler noch im Spiel sind. Es wird also versucht, die Gegner mit hohen Einsätzen davon abzubringen, ein gutes Blatt bis zum Ende zu spielen.

 
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